Functional Safety Competence Management

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Bauen Sie Ihre Sicherheitskompetenz schrittweise aus

Sind die Mitarbeiter und die Auftragnehmer, die von der Designphase bis hin zur Bedienung Ihrer Sicherheitssysteme und Ausführung von Arbeiten an diesen Systemen befasst sind, zur Ausführung ihrer jeweiligen Arbeiten qualifiziert und kompetent genug?


Kompetenzmanagement wird durch Standards für die funktionale Sicherheit wie z.B. IEC61511, IEC61508, IEC62061, ISO13849, EN50126 vorgeschrieben und gilt auch für ATEX und andere Standards. Das Management ist daher aus rechtlichen Gründen verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass alle Personen, die für Aktivitäten im Zusammenhang mit einem Sicherheitssystem verantwortlich sind, einen Nachweis ihrer Fachkompetenz erbringen. Die Fachkompetenz muss sich nicht nur auf die Technologie erstrecken, mit der die Personen arbeiten, sondern auch auf die Theorie und die Anwendung der Standards zur Funktionalen Sicherheit sowie auf die Anwendung fachspezifischer Aspekte.


Funktionale Sicherheit als Disziplin unterscheidet sich deutlich vom Arbeits- und Gesundheitsschutz, und Unternehmen sollten nicht fälschlicherweise schlussfolgern, dass ihr Arbeits- und Gesundheitsschutzpersonal automatisch in der Lage ist, die richtigen Ratschläge zu erteilen. 

Die erforderliche Fachkompetenz für jede Funktion oder Aktivität muss ermittelt werden und die Personen auf der Grundlage dieser Kompetenzkriterien in einem ersten Schritt beurteilt werden.  Dadurch kann gewährleistet werden, dass Ihre Mitarbeiter für ihre jeweiligen Arbeitsaufgaben ausreichend qualifiziert sind.

Functional Safety Management – Competence

Diese Kompetenzarten müssen beachtet werden, um sicher zu stellen, dass die Kompetenzen den Personenrollen im Sicherheitslebenszyklus entsprechen. Bewegen Sie Ihre Maus zu den Feldern, um mehr Informationen zu erhalten.


Kompetenzmanagement

HIMA-Experten können Sie dabei unterstützen, ein Kompetenzmanagementsystem aufzusetzen und die Fachkompetenz Ihrer Mitarbeiter einzuschätzen. Jede Position, ob es sich um Techniker, Ingenieure oder leitender Mitarbeiter der Auftragnehmer/Lieferanten handelt, erfordert unterschiedliche Kernkompetenzen.  Sobald die Fachkompetenzen (und Wissenslücken) der Mitarbeiter ermittelt sind, können wir zusammen mit Ihnen einen Plan erarbeiten, um diese Lücken zu schließen. Hierin eingeschlossen sind Beratertätigkeiten und Schulungen.


Die Nutzung des sicherheitstechnischen Know-hows von HIMA bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auf das zu konzentrieren, was Sie am besten können.

 

Schulung zur Beseitigung von Wissenslücken bei der Funktionalen Sicherheit

Unsere anerkannten Schulungskurse zur Funktionalen Sicherheit entsprechen den Anforderungen des Managements, leitenden Mitarbeitern, Ingenieuren und Technikern.

Die Schulungskurse reichen von halbtägigen Einführungsschulungen über zweitägige Schulungen für Betriebs- und Instandhaltungstechniker für sicherheitsgerichtete Systeme bis hin zu Kursen für Ingenieure, die eine TÜV-Zertifizierung anstreben.

Die Schulungen finden in öffentlich zugänglichen Kursen statt oder können kundenspezifisch angepasst und in Ihrer Anlage durchgeführt werden.

Außerdem bietet HIMA ein Beratungsprogramm an, mit dem Ihre Mitarbeiter bei ihrem Programm zur Funktionalen Sicherheit permanent unterstützt werden.

Liste der angebotenen Kurse:

 


 

Kompetenzmanagementsystem in der Funktionalen Sicherheit

Die folgenden Schritte enthalten eine kurze Beschreibung der Entwicklung eines Kompetenzmanagementsystem in der Funktionalen Sicherheit:


1. Definition der Phasen des Sicherheitslebenszyklus, in die der Vorgang einbezogen ist:

z. B. ist die Organisation in Phase 1 des Sicherheitslebenszyklus einbezogen – Gefahren- und Risikobewertung

2. Ermittlung der sicherheitstechnisch kritischen Aufgaben, die in jeder Phase ausgeführt werden.

z. B. Aufgabe 1 – Gefahren mittels PAAG erkennen

3. Jede sicherheitstechnisch-kritische Aufgabe einem Arbeitsplatz zuordnen. Die Mitarbeiter an diesen Arbeitsplätzen benennen.

Hinweis: Es kann hilfreich sein, dies mit der Stellenbeschreibung bei Einstellungen zu verknüpfen.

4. Zu jeder Aufgabe die erforderlichen Kompetenzkriterien erarbeiten.

z. B. Festlegung der notwendigen Kenntnisse und des notwendigen Verständnisses sowie der technischen Fertigkeiten und Verhaltensweisen.

5. Zuordnung und Bewertung der Kompetenz-Nachweise für jeden einzelnen Arbeitsplatz.

  • Hierzu Selbsteinschätzungen und Befragungen der Mitarbeiter berücksichtigen.
  • Darauf achten, dass die Personen, die die Kompetenz einschätzen, entsprechend qualifiziert sind.

6. Lücken bei der Fachkompetenz beseitigen.

  • Zu Sofortmaßnahmen zur Beseitigung von Kompetenzlücken kann die Neuzuordnung von Projektressourcen auf der Grundlage der jeweiligen Fachkompetenzen gehören.
  • Zu längerfristigen Strategien, mit denen Kompetenzlücken beseitigt werden, können die Überwachung und Anleitung der Personen gehören, die sicherheits-kritische Aufgaben haben

7. Regelmäßige Überprüfung der Fachkompetenz der Mitarbeiter.

  • Darauf achten, dass die beruflichen Kenntnisse der Mitarbeiter auf dem neuesten Stand sind
  • Darauf achten, dass bei Neueinstellungen eine entsprechende Bewertung durchgeführt wird
  • Hinweis: Die Integration in andere Kompetenzmanagementsysteme der Organisation kann dazu beitragen, dass Überprüfungen und Audits entsprechend geplant werden

8. Regelmäßiges Audit des Kompetenzprozesses.

  • Operiert die Organisation immer noch in denselben Lebenszyklusphasen?
  • Sind alle sicherheitstechnisch kritischen Aufgaben berücksichtigt?
  • Sind die Kompetenzkriterien nach wie vor gültig?
  • Sind die erfassten Nachweise nach wie vor ausreichend?
  • Ist die Bewertung der Nachweise belastbar?

Kontakt

Ihre Anfrage

Lyn Fernie
Vice President Global Consulting
HIMA Australia Pty Ltd
lfernie@hima.com.au