HIMA stellt im Bahnbereich
die Weichen auf Wachstum

News


HIMA-Reuschling HIMatrix 690x425

HIMA-Sicherheitssteuerungen für die Bahnindustrie erlauben schnelle, einfache Modifikationen und bieten erhebliche wirtschaftliche Vorteile. Sie kommen unter anderem beim Lokomotivhersteller Reuschling zum Einsatz.

Für viele Unternehmen der Prozess- und Bahnindustrie ist HIMA der erste Ansprechpartner, wenn es um zuverlässige Safety-Lösungen geht. Den Bereich Rail wird der Safety-Spezialist durch zusätzliche Entwicklungskapazitäten und eine angepasste Vertriebsstruktur nun gezielt und konsequent ausbauen.

Von Bahnübergängen in Portugal und Australien über Türsteuerungen für Metrozüge in Großbritannien bis hin zu Stellwerken in Finnland, den Niederlanden und der Türkei: Die Liste von Rail-Projekten wächst bei HIMA stetig. Ingenieurs- und Planungsbüros für Infrasturkturprojekte, Verkehrsbetriebe sowie Hersteller von Lokomotiven und anderen Schienenfahrzeugen gehören zum Kundenstamm, darunter Unternehmen wie MOVARES, Mipro, Efacec, Reuschling und VRS. „HIMA hat sich vor Jahren sehr deutlich für den Sektor Bahn als vielversprechenden Geschäftsbereich ausgesprochen“, erklärt Sankar Ramakrishnan, CEO bei HIMA, und ergänzt: „Nun wollen wir unser Know-how aus der Prozesstechnik besser nutzen, um höhere Synergie-Effekte zu erzielen.“

Verantwortlich für die Umsetzung zeichnet der neue Leiter der Sparte, Sedat Sezgün. Seit mehr als 13 Jahren ist er für HIMA tätig. Neun Jahre arbeitete er im Vertrieb und war maßgeblich an der Weiterentwicklung des Rail-Business beteiligt. Seit September 2015 führt er den Bereich bei HIMA als Head of Rail. „In der Prozessindustrie sind wir bereits europäischer Marktführert“, sagt Sezgün. „Nun wollen wir im Bahnbereich die Weichen auf Wachstum stellen.“

„In der Prozessindustrie sind wir bereits europäischer Marktführert“, sagt Sezgün. „Nun wollen wir im Bahnbereich die Weichen auf Wachstum stellen.“

Viele Applikationen in der Bahnindustrie bestehen zu einem großen Teil aus nicht mehr zeitgemäßer, proprietärer Technologie. Speziell für die Bahnindustrie entwickelte Systeme waren und sind immer noch sehr teuer, beispielsweise Stellwerke und Bahnübergänge. Eine Alternative sind die sogenannten Commercial off-the shelf (COTS) Systeme, die – in hohen Stückzahlen produziert – in unterschiedlichen Industrie-Anwendungen eingesetzt werden und somit kostengünstiger als spezielle (proprietäre) Bahnsysteme sind.

Für das niederländische Beratungs- und Ingenieursbüro Movares beispielsweise hat HIMA ein SPS-Stellwerk auf Basis industrieller COTS-Hardware realisiert und konnte die Lifecycle-Kosten um rund 30 Prozent senken. Die erfolgreiche Realisierung führte zu mehreren Folgeaufträgen. Auch für die Westfälische Lokomotivfabrik Reuschling passen COTS-Sicherheitssteuerungen von HIMA optimal in den Bahnbereich: „Wir setzen zu 100 Prozent COTS-Lösungen ein. Es ist nichts besser und wirtschaftlicher, als eine angestammte, entwickelte und fertige Lösung zu nutzen“, so Geschäftsführer Walter Schreiber.

„Wir setzen zu 100 Prozent COTS-Lösungen ein. Es ist nichts besser und wirtschaftlicher, als eine angestammte, entwickelte und fertige Lösung zu nutzen“, so Walter Schreiber, Geschäftsführer der Westfälische Lokomotivfabrik Reuschling.

Weltweit einziger Anbieter für SIL4-Niveau mit nur einer COTS-Steuerung

Sicherheitssteuerungen von HIMA bringen als COTS-Produkte zeitgemäße wirtschaftliche Vorteile: Sie lassen sich optimal an die unterschiedlichen Gegebenheiten und kundenspezifischen Anforderungen anpassen. Das gilt sowohl für den Fern- und Regionalverkehr als auch für den Industriebereich oder bei Bahnübergängen im städtischen Nahverkehr. Dazu kommt: „HIMA ist der einzige COTS-Lieferant im Bereich Rail, der SIL4-Anforderungen nach CENELEC mit nur einer Steuerung erfüllt“, wie Sedat Sezgün erläutert. „Anders als unsere Wettbewerber vereinfachen wir mit unseren Produkten nicht nur die Zertifizierungsprozesse unserer Kunden, sondern bieten auch technisch die weltweit beste COTS-Lösung auf dem Markt.“ Zusätzliche Kostenvorteile entstehen dem Kunden, indem der Verkabelungsaufwand deutlich reduziert wird – weil die Steuerungen zentral und dezentral eingesetzt werden können, beispielsweise am Bahnübergang selbst und an den entfernten Stellen, wo sich Sensorik und Zugsignalisierung befinden.

Bei der Abwicklung internationaler Projekte kann HIMA auf sein Netzwerk von lokalen Gruppenunternehmen und Büros an mehr als 50 Standorten zurückgreifen. HIMA realisiert Projekte für die weltweit größten Unternehmen der Öl- und Gas-, chemischen, pharmazeutischen und energieerzeugenden Industrie. Mit der Expertise aus der Prozessindustrie werden in Zukunft noch stärkere Synergieeffekte mit dem Geschäftsbereich Rail erzielt. Durch die Bündelung der Kompetenzen in den internationalen Vertriebsstrukturen profitieren Kunden darüber hinaus von der Erfahrung aus 45 Jahren kompromissloser Konzentration auf das Thema Safety, von Beratungs- und Serviceleistungen in allen Phasen des Lifecycles sowie maßgeschneiderten Produkten für nahezu jede Applikation.

Rail Safety News

Rail Safety News 2014

Wirtschaftliche COTS-Sicherheitslösungen für die Bahnindustrie

Kontakt

Ihre Anfrage

Sedat Sezgün

 

 

 

 

 

 

 

 

Sedat Sezgün

Tel: +49 (6202) 709 - 549

rail@hima.com