Mipro setzt auf Sicherheitstechnik von HIMA

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Mipro als Vorreiter bei der Eisenbahnsicherheit in Finnland

„Mipro ist ein Unternehmen, das sich auf Sicherheit spezialisiert hat. Wir sind seit über drei Jahrzehnten auf den Gebieten Automatisierung und Sicherheit für verschiedene Industriezweige tätig“, beschreibt Herr Raimo Laine, Managing Director und einer der Mipro-Gründer, das Unternehmen Mipro Oy. „Heute gehören zu unseren Hauptprodukten sicherheitsgerichtete Systeme für Eisenbahnen und Industrieprozesse sowie Lösungen für das Wasser- und Energiemanagement. Unser Hauptsitz befindet sich in Mikkeli/Finnland. Darüber hinaus sind wir in Osteuropa und im Nahen Osten aktiv. Seit 2010 konzentrieren wir unsere Unternehmensaktivitäten verstärkt auf neue Märkte, zum Beispiel in Europa.“ 

Kooperation und ein umfangreiches Produktportfolio zur Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit im Eisenbahnsektor

„Anfang der 90er Jahre haben wir mit der Entwicklung von sicherheitsgerichteten Systemen speziell für die Steuerung des Eisenbahnverkehrs begonnen“, erläuterte Laine. „Von Beginn an haben wir unsere Entwicklungstätigkeit in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden, dem finnischen Amt für Verkehrsinfrastruktur / Finnish Transport Agency durchgeführt. Diese Vorgehensweise bildete die Grundlage für unser heutiges Know-how und unsere starke Position im Eisenbahnsektor. Dadurch waren wir stets in der Lage, die Kundenbedürfnisse richtig zu interpretieren und sie bei der Entwicklung der Produkte für die Praxis zu berücksichtigen. Ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor besteht darin, dass wir eine komplette Produktauswahl zur Steuerung des Eisenbahnverkehrs anbieten können, zu denen Stellwerks- und Fernsteuer-, Betriebssteuer- und Dispositionssysteme für Hauptlinien, Regionallinien und Rangierbahnhöfe gehören.“

"Die Tatsache, dass HIMA schon frühzeitig in die Fertigung von SIL4-Elektronik investiert hat, war von entscheidender Bedeutung"

Raimo Laine

Raimo Laine, Managing Director von Mipro Oy und einer
der Gründer des Unternehmens, war ein Pionier bei der
Entwicklung des Eisenbahnsystems. Mipro war das erste
Unternehmen, das Sicherheitslogik aus der Industrie zur
Steuerung des Eisenbahnverkehrs eingesetzt hat.

 

 

 

Anwendung von Sicherheitslogik aus der Industrie im Eisenbahnbereich

„Unsere Zusammenarbeit mit HIMA begann 1987, noch bevor wir uns mit Eisenbahntechnik beschäftigt haben. Ursprünglich haben wir HIMA-Sicherheitslogik in unseren sicherheitsgerichteten Systemen für die Industrie verwendet. Beispiele hierfür sind Lösungen für die Energieerzeugung, die chemische Industrie und den Bergbau sowie für die Metallindustrie, mit deren Hilfe die Funktionssicherheit verschiedener Produktionsanlagen gewährleistet wird. Genauer gesagt verwenden wir HIMA-Sicherheitslogik seit 1992 in unseren Eisenbahnsystemen. Eigentlich war Mipro das erste Unternehmen, das Sicherheitslogik aus der Industrie im Eisenbahnbereich eingesetzt hat“, stellte Laine fest.

HIMA-Sicherheitslogik im Herzen der Mipro-Stellwerkssysteme

„HIMA-Sicherheitslogik bildet einen wesentlichen Teil unseres Stellwerkssystems MiSO TCS“, fügte Laine hinzu. „Als Kernstück des Stellwerkssystems benötigen wir Elektronik der Stufe SIL 4. HIMA war der erste Lieferant, der diese Technik in diesem Sektor liefern konnte. Der Umfang, in dem wir HIMA-Produkte nutzen, wird daran deutlich, dass unsere Stellwerkssysteme zur Steuerung bei fast der Hälfte des finnischen Eisenbahnnetzes eingesetzt werden. Dies entspricht über 2000 Schienenkilometern. Seit den 90er Jahren spielen wir eine zentrale Rolle bei der Modernisierung und Erneuerung der Signalisierungs- und Betriebsleitsysteme des finnischen Eisenbahnnetzes, um das Netz an europäische Standards anzupassen.“

Die Anzahl der Schienenkilometer, die von Mipro-Systemen auf HIMA-Basis gesteuert werden, wird in naher Zukunft erheblich zunehmen, da das Unternehmen 2013 als Zulieferer für das Signalisierungsprojekt Kokkola-Ylivieska ausgewählt wurde. Dies ist das größte jemals in Finnland realisierte Signalisierungsprojekt, das wegen seiner hohen Sicherheitsanforderungen und seines großen Umfangs auch globale Bedeutung hat. Eine Herausforderung bei diesem Projekt besteht darin, dass hierbei der bestehende eingleisige Abschnitt und ein neues Gleis berücksichtigt werden müssen, die gleichzeitig gebaut werden. Diese bilden den neuen zweigleisigen Abschnitt an der finnischen Westküste mit einer Gesamtlänge von ca. 80 Schienenkilometern.

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"Die Sicherheitslogik von HIMA ist gewissermaßen zeitlos."

Zertifizierte und geprüfte Produkte mit langer Lebensdauer

„Wir haben die Sicherheitssteuerungen von HIMA, wie etwa die HIQuad- und HIMatrix-Produktreihe, als Teil unserer Stellwerks- und Achszählsysteme und unseres neuen Weichensteuerungsprodukts MiSO TC eingesetzt“, erläutert Laine. „Unsere Bahnübergangssysteme bauen sowohl auf der HIQuad- als auch auf der HIMatrix-Plattform auf. Die Modernisierung und Erneuerung der Signalisierungssysteme der finnischen Regionallinien basiert ebenfalls auf den Produktreihen HIQuad und HIMatrix. Wir haben HIMatrix-Steuerungen auch bei der Modernisierung des Rangierbahnhofs Ilmala zwischen 2007 und 2012 eingeführt; bei diesem Projekt war SIL 4-Elektronik bereits verfügbar.“  


„Die auf HIQuad basierenden Stellwerkssysteme, die in den 90er Jahren in Betrieb genommen wurden, sind noch immer in Betrieb, und es besteht kein Grund, sie aufzurüsten“, fügt Laine hinzu. „Die Sicherheitslogik von HIMA ist gewissermaßen zeitlos. Natürlich werden mit neuen Generationen neue Funktionen eingeführt, und diese werden in unseren neuen Projekten genutzt.“


„Wir haben uns für die Sicherheitssteuerungen von HIMA entschieden, weil sie sich für unsere Systeme und Anwendungen eignen und sich leicht in diese einbinden lassen“, so Laine. „Sie sind nach CENELEC-Normen bis SIL 4 zertifiziert und erfüllen somit die in unserer Branche geltenden Anforderungen. Der modulare Aufbau der Logik erlaubt es uns, Systeme von verschiedener Größe zu konfigurieren, die sich über standardisierte Schnittstellen auch leicht in bestehende Infrastrukturen integrieren lassen.  Was die Wartung betrifft, erweist sich die lange Lebensdauer der Produkte eindeutig als Vorteil und Stärke.“ 

"Wir haben die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der HIMA-Produkte schätzen gelernt"

Langjährige gemeinsame Geschichte mit HIMA

„Die von uns für das finnische Eisenbahnnetz gelieferten Stellwerkssysteme umfassen daher mehrere Generationen von HIMA-Elektronik. Zu Anfang waren die Sicherheitsanforderungen bei der Eisenbahn nicht so hoch wie heute, und erst am Ende der 90er Jahre verlangten unsere Kunden SIL3-Technik. Die Tatsache, dass HIMA schon frühzeitig in die Fertigung von SIL4-Elektronik investiert hat, war für uns von entscheidender Bedeutung. Es war eine Voraussetzung und die Grundlage für unsere gegenwärtige Marktposition als einziges in Nordeuropa ansässiges Unternehmen, das Sicherheitssysteme für die Eisenbahn liefert, die der höchsten Sicherheitsanforderungsstufe (SIL) entsprechen“, sagte Laine. 

„Wir haben eine lange Geschichte mit HIMA, in deren Verlauf wir die hohe Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte dieses Unternehmens schätzen gelernt haben. Dasselbe gilt für das Unternehmen sowie die Erfahrung und das Fachwissen seiner Mitarbeiter. Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere zukünftige Zusammenarbeit so eng und erfolgreich fortsetzen können wie bisher.“

Rail Safety News 2014

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