SEW-EURODRIVE und HIMA unterzeichnen Entwicklungsvertrag - Sicherheitsgerichtete Steuerung für dezentrale Antriebe

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Ein Jahr nach Bekanntgabe der gemeinsamen Technologiepartnerschaft unterzeichnen SEW-EURODRIVE und HIMA einen Entwicklungsvertrag. Die nächsten gemeinsamen Schritte sind, eine sicherheitsgerichtete Steuerung für dezentrale Antriebe sowie ein schlankes und schnelles Sicherheitsprotokoll auf Ethernet-Basis zu entwickeln.
Sichere Applikationslösungen stellen einen grundlegenden Trend in der Fabrikautomatisierung dar. Mit HIMA und SEW-EURODRIVE kooperieren auf diesem Gebiet zwei Anbieter, die sich mit bewährten Produkten und Kompetenzen in idealer Weise ergänzen. Beide Firmen spielen auf ihrem jeweiligen Gebiet eine wichtige Rolle als Technologieführer: SEW-EURODRIVE ist Spezialist auf dem Gebiet der Antriebstechnik und Antriebsautomatisierung, HIMAs Spezialgebiet sind sicherheitsgerichtete Automatisierungslösungen.


Vor einem Jahr vereinbarten beide Unternehmen auf der Automatisierungsfachmesse SPS/IPC/DRIVES 2008 in Nürnberg einen Rahmenvertrag über eine gemeinsame Technologiepartnerschaft. Er sieht vor, in die Antriebslösungen von SEW-EURODRIVE sicherheitsgerichtete Steuerungstechnik von HIMA zu integrieren.
Jetzt unterzeichneten beide Seiten am 23. November 2009 einen Entwicklungsvertrag mit dem Ziel, für den MOVIPRO®-Baukasten für dezentrale Antriebs- und Applikationslösungen von SEW-EURODRIVE die sicherheitsgerichtete Steuerung HM31 zu entwickeln. Mit diesem Produkt bietet SEW-EURODRIVE seinen Kunden eine durchgängige, feldnahe Antriebslösung mit einem breiten Funktionsspektrum für unterschiedliche, dezentrale Anwendungsbereiche. Ein typisches Einsatzgebiet dieser Technologie ist die mobile Fördertechnik. Dazu gehören beispielsweise Flurförderzeuge und Elektrohängebahnen. Beides sind wichtige Intralogistik-Komponenten einer künftigen modularen Fabrik.


In einem nächsten Schritt bereiten beide Seiten gemeinsam die Vermarktung vor. Dazu wird eine Gruppe aus branchen- und applikationserfahrenen HIMA- und SEW-Mitarbeitern die Markteinführung des Safety-Produkts koordinieren. Der gemeinsame Entwicklungsfahrplan sieht vor, dass zur Hannover Messe 2010 der erste Prototyp vorgestellt, auf der SPS/IPC/DRIVES 2010 die Vorserie gelauncht und zur Hannover Messe 2011 das Serienprodukt vorgestellt wird.
Ein weiterer Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit ist die sichere Kommunikation. Auf Ethernet basierend wird ein schlankes und schnelles Sicherheitsprotokoll entwickelt, das speziell an die Bedürfnisse der antriebsnahen Applikationslösungen angepasst ist.